16. März 2006

Ein halbes Hundert Gründungsideen

Berlin, 16. März 2006 – Die Gewinner der Konzeptphase des Science4Life Venture Cups 2006 stehen fest. Die Schirmherren der Gründerinitiative, der hessische Wirtschaftsstaatsekretär Bernd Abeln und Dr. Alfons Enhsen, administrativer Leiter der Forschung und Entwicklung von sanofi-aventis in Deutschland, ehrten die jungen Unternehmensgründer und solche, die es in Kürze werden wollen, in der Hessischen Landesvertretung in Berlin.

Erneut sind in der Konzeptphase des bundesweit größten Businessplan-Wettbewerbs der Branchen Life Sciences und Chemie mehr als ein halbes Hundert Konzepte eingegangen, ähnlich viele wie in den Vorjahren und damit auf stabilem Niveau. 162 Teilnehmer aus fast allen Bundesländern entwickelten 55 Geschäftsideen. Die meisten Konzepte kamen aus Nordrhein-Westfalen und Hessen, dicht gefolgt von Bayern und Sachsen. Ein Konzept wurde sogar von den USA aus eingereicht. Bei der Ausrichtung der Geschäftsideen war ein Trend weg von Dienstleistungsideen und hin zu Produktideen zu verzeichnen. Dabei setzen die Gründer insbesondere auf die Sparten Biotechnologie, und Gesundheitswesen, Medizintechnik und Pharma.

„Damit spiegelt Science4Life die traditionellen Stärken Deutschlands in der pharmazeutischen und chemischen Industrie wieder“, stellte Staatssekretär Abeln fest. „Es ist gut zu wissen, dass Unternehmensgründer mit Mut und exzellenten Ideen auf der Basis bestehender Stärken Entwicklungen vorantreiben und die Zukunftsmärkte erschließen“. Um dies zu unterstützen, engagiere sich Hessen als starker Pharma-, Chemie und Medizintechnikstandort, der sich zum Standort der produzierenden Biotechnologie entwickelt habe, in der Gründerinitiative mit Science4Life, betonte Abeln.

Die Etappenergebnisse des renommierten Science4Life Businessplan-Wettbewerbs, der durch seine Größe, seine Spezialisierung und die bundesweite Ausrichtung recht gut abbildet, was sich in der deutschen Biotech- und Gründerszene bewegt, versprechen für die gesamte Runde 2006 erfreuliche Prognosen. Der Einstieg in die Businessplanphase ist weiterhin möglich, Einsendeschluss für Businesspläne ist der 5. Mai 2006.

„Auch die Tatsache, dass erstmals ein Konzept aus den USA eingereicht wurde, stimmt mich optimistisch“, sagte Alfons Enhsen. „Sie zeigt nicht nur, dass Science4Life in dem Land wahrgenommen wird, in dem die Wiege der Gründerszene steht, was an sich schon eine Auszeichnung ist, sondern auch, dass Science4Life dem Brain drain etwas entgegenzusetzen hat. Und es ist ein weiterer Beleg dafür, dass Science4Life einen wichtigen Beitrag zu positiven Rahmenbedingungen in Deutschland leistet.“

Die Gewinner erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 12.000 Euro und wurden zusätzlich mit einem Tagesworkshop honoriert. Zudem hatten sie im Rahmen der Prämierung erstmals die Möglichkeit, persönlich ihre Konzeptideen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die nächste Gelegenheit, mit den Science4Life-Newcomern, aber auch mit dem Science4Life-Netzwerk in Kontakt zu kommen, bietet sich am 27. April 2006 ab 13 Uhr in der Jahrhunderthalle in Höchst, bei der ersten Science4Life-Messe. Die Schirmherren laden alle Interessierten zu einem Besuch herzlich ein. Unternehmen aus über sieben Jahren Businessplan-Wettbewerb werden ihre erfolgreichen Geschäftsideen präsentieren. Der Eintritt ist kostenfrei, lediglich um Anmeldung wird gebeten.

Die Gewinner der Konzepthase 2006 sind:
a-Strahler gegen Knochenmetastasen (Dresden/Sachsen) – Faserförmige diagnostische Mikrosonden (Lollar/Hessen) – Galantos Pharma GmbH (Mainz/Rheinland-Pfalz) – JP anatronic (Greifswald/Mecklenburg-Vorpommern) – KLASTECH-Karpushko Laser Technologies GmbH (Dortmund/NRW) – m2p-labs GmbH (Aachen/NRW) – NanoAD Technologies (Stuttgart/Baden-Württemberg) – Provecs GmbH (Hamburg) – PURinvent Limited (Göttingen/Niedersachsen) – SpidTeX (Garching/Bayern) – TumorTec GmbH (Köln/NRW) – VMscope GmbH (Berlin).

Weitere Informationen zu den Gewinnern sowie Fotos finden Sie im Internet unter Aktuelles.

noch

Tage bis zum Einsendeschluss der

Ideenphase