27. April 2006

Science4Life macht den Innovationsstandort Deutschland

Frankfurt-Höchst, 27. April 2006 – Erstmals in Deutschland öffneten sich heute die Türen zur Messe eines Businessplan-Wettbewerbs. Science4Life, der bundesweit größte branchenspezifische Businessplan-Wettbewerb der Bereiche Life Sciences und Chemie, präsentierte in der Jahrhunderthalle Höchst 71 erfolgreiche Unternehmen und Gründer aus acht Jahren Wettbewerb.

In einem schwierigen Markt, der sich rasch verändert, ist es nicht einfach, nachhaltige Gründungserfolge aufzuzeigen. Bisher hat weder eine Gründerinitiative noch ein Gründerwettbewerb diesen Schritt gewagt. Die erste Messe der Initiative aus Hessen, die bereits 1998 an den Start ging, um Unternehmensgründer der zukunftsträchtigen Branchen bei der Umsetzung ihrer innovativen Geschäftsideen in erfolgreiche Unternehmensgründungen zu unterstützen, fand großen Zuspruch bei Ausstellern wie Besuchern.

Aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Österreich und sogar aus dem Silicon Valley waren Teilnehmer der Wettbewerbsrunden aus den Jahren 1998 bis heute, der Einladung von Science4Life gefolgt und beteiligten sich an der Ausstellung. Vertreten waren Unternehmen des gesamten Spektrums der Zukunftsbranchen – von der Biotechnologie über die Chemie, Pharma, Agro- und Medizintechnik bis hin zur Nanotechnologie. 14 Newcomer, darunter sieben Unternehmen, deren Konzepte erst kürzlich auf der Science4Life-Zwischenprämierung in Berlin geehrt worden waren, nutzten bei einer Sonderausstellung die Möglichkeit, ihre noch jungen Geschäftsideen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Zahlreiche Besucher aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, aber auch interessierte Bürger und sogar Schüler informierten sich in ungezwungener Atmosphäre bei den Unternehmen, sprachen mit Experten, fingen Branchen-Tipps und Trends auf und knüpften zum Teil sogar Geschäftskontakte.

Sehr erfreut über die positive Resonanz waren auch die beiden Schirmherren der Initiative, der hessische Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Abeln und der administrative Leiter der Forschung und Entwicklung von Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Dr. Alfons Enhsen. Beide betonten in ihren Grußworten, wie wichtig es für den Innovationsstandort Deutschland sei, junge Unternehmen zu fördern.

„Zukunft auf traditionellen Stärken aufbauen, das war vor acht Jahren für Hessen und sanofi-aventis – damals noch Hoechst AG – die Motivation für die Auflage von Science4Life. Auf der soliden Basis eines starken Pharma-, Chemie- und Medizintechnikstandortes wollten wir etwas für das Gründungsklima, die Gründer und die weitere Entwicklung junger Unternehmen in den Life Sciences und der Chemie tun”, sagte der Staatssekretär Bernd Abeln. Die Science4Life Messe zeige eindrucksvoll den nachhaltigen Erfolg der Gründerinitiative, stellte Abeln erfreut fest: „Hier ist Zukunft sichtbar. Hier sind sie, die hervorragenden Köpfe mit Mut zum Unternehmertum und mit exzellenten Ideen.”

„Die Präsentation der mehr als 70 Unternehmen ist für mich ein ausgezeichnetes Zeugnis für den Innovationsstandort Deutschland, aber auch für die Leistung von Science4Life, für seine Mitarbeiter und das gesamte Unterstützernetzwerk. Sie alle haben mit enormem Engagement dazu beigetragen, dass es die Aussteller des heutigen Tages überhaupt gibt”, sagte Dr. Alfons Enhsen nach dem Rundgang durch die Messe.

Die Schirmherren dankten außerdem den Sponsoren der Messe Fisher Scientific GmbH, Future Capital AG, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Jones Day und Qiagen GmbH.

Alle potenziellen Gründer und diejenigen, die bereits ein Unternehmen gegründet haben, das zum Zeitpunkt des Wettbewerbsbeginns noch nicht länger als ein Jahr am Markt bestand, können weiterhin an der aktuellen Wettbewerbsrunde teilnehmen. Abgabeschluss für die vollständig ausformulierten Businesspläne ist der 5. Mai 2006. Neben den Preisgeldern erhalten die ersten fünf Gewinnerteams einen dreitägigen Gründerworkshop, den ehemalige Gewinner als sehr wertvoll und hilfreich für die strategische Positionierung des Jungunternehmens ansehen.

noch

Tage bis zum Einsendeschluss der

Ideenphase